Wenn Roaming und Partnerpfade wachsen, müssen Daten, Preise und Abrechnung jeden Tag verlässlich funktionieren – sonst wachsen Klärfälle und Kosten schneller als das Geschäft.
EV Charging: CPO / eMSP
Typische Symptome
• Unterschiedliche Datenqualität je Partnerpfad: mal vollständig, mal lückenhaft
• Preise/Tarife wirken „eigentlich klar“, aber Ausnahmen häufen sich im Betrieb
• Abrechnungen sind korrekt „im Mittel“, aber einzelne Fälle sind häufig falsch oder nicht erklärbar
• Klärfälle und Erstattungen binden viel Zeit; Eskalationen nehmen zu
• Länderspezifische Regeln (Steuern, Entitäten, Währungen) erhöhen Komplexität und Fehleranfälligkeit
Risiken
• Marge und Cashflow leiden durch Abweichungen, Nacharbeit und verzögerte Klärung
• Partnerbeziehungen werden belastet, wenn Abrechnung nicht konsistent belegbar ist
• Kundenvertrauen sinkt bei falschen Preisen, langen Erstattungszeiten und wiederkehrenden Fehlern
• Operative Kosten steigen, weil „temporäre“ Lösungen dauerhaft werden
Hebel
• Transaktionsdaten stabilisieren: klare Referenzen, Plausibilitätsprüfungen, Qualitätsgrenzen
• Preis- und Regelwerk belastbar machen: Ausnahmen definieren, Änderungen kontrolliert einführen
• Partnerabrechnung steuerbar machen: klare Zuständigkeiten, Abweichungen sichtbar und priorisiert abarbeiten
• Klärfälle/Erstattungen industrialisieren: Regeln, Fristen, Standardkommunikation, Automatisierungspfade
• Länderübergreifend sauber aufsetzen: eindeutige Logik je Land/Entität, nachvollziehbare Belege
So arbeiten wir dort
Wir starten mit einer kurzen Bestandsaufnahme der End-to-End-Kette (Daten → Preislogik → Abrechnung → Partnerabrechnung → Klärfälle). Dann stabilisieren wir die kritischen Pfade, definieren Zuständigkeiten und Kennzahlen und bauen ein Regelwerk auf, das Änderungen aushält. Ziel ist ein Betrieb, der skalieren kann, ohne dass Klärfälle explodieren.
Viele Probleme entstehen nicht „im System“, sondern zwischen Systemen: Schnittstellen, Verantwortlichkeiten, Sonderfälle. Wir machen Abrechnung und Betrieb wieder planbar.
Stadtwerke & EVU
Typische Symptome
• Prozessketten sind über mehrere Systeme und Teams verteilt; Zuständigkeiten sind nicht eindeutig
• Abrechnungsläufe sind grundsätzlich vorhanden, aber Sonderfälle und Nacharbeit sind hoch
• Daten kommen zu spät, unvollständig oder in unterschiedlichen Formaten
• Klärfälle binden Kapazität; Kundenanfragen steigen, Durchlaufzeiten sind schwer zu steuern
• Verbesserungen scheitern oft daran, dass Regeln und Umsetzung nicht zusammenpassen
Risiken
• Hohe Prozesskosten durch Nacharbeit und Sonderfallbearbeitung
• Reputationsrisiko durch fehlerhafte oder verspätete Abrechnung und langsame Klärung
• Geringe Steuerbarkeit: Kennzahlen fehlen oder zeigen zu spät, wo es kippt
• Abhängigkeiten von Einzelpersonen („Wissensträger“) statt stabiler Abläufe
Hebel
• End-to-End-Verantwortung klären: wer entscheidet, wer liefert Daten, wer behebt Abweichungen
• Schnittstellen stabilisieren: klare Datenhoheit, Prüfungen, verbindliche Übergaben
• Sonderfälle reduzieren: Regeln vereinheitlichen, Ausnahmebehandlung strukturieren
• Abrechnung planbar machen: feste Routinen, Kontrollpunkte, transparente Priorisierung
• Kennzahlen, die helfen: Durchlaufzeiten, Klärfallquoten, Nacharbeit, Ursachen – nicht nur „Reporting“
So arbeiten wir dort
Wir arbeiten vom Alltag aus: Wo entsteht Nacharbeit? Wo fehlen Regeln? Wo ist Ownership unklar? Daraus leiten wir eine pragmatische Reihenfolge ab: zuerst Stabilität im Betrieb, dann Standardisierung, dann gezielte Automatisierung. Ziel ist, dass Abrechnung und Klärung verlässlich laufen, ohne Dauer-Feuerwehr.
Transaktionen über Partner, Tarife und Ländergrenzen hinweg brauchen klare Regeln – sonst fressen Abstimmungen, Rückläufer und Sonderfälle die Marge.
Mobility: Payments, Fleet, Maut, Parken, transaktionsbasierte Services
Typische Symptome
• Preis-/Gebührenlogik ist komplex (Rabatte, Gebühren, Ausnahmen) und schwer konsistent umzusetzen
• Abstimmungen mit Partnern dauern; offene Posten wachsen
• Rückläufer und Erstattungen sind teuer, weil Regeln und Zuständigkeiten fehlen
• „Manuelle Zwischenlösungen“ werden zum Normalbetrieb
• Bei länderübergreifenden Fällen entstehen zusätzliche Varianten und Sonderregeln
Risiken
• Erlösverluste durch Abweichungen, unklare Zuordnung und verspätete Korrekturen
• Hohe Prozesskosten durch Abstimmungen, Nacharbeit und Eskalationen
• Verzögerte Abschlüsse und eingeschränkte Transparenz für Geschäftsführung/Finanzen
• Operative Skalierung scheitert, weil Regeln nicht mitwachsen
Hebel
• Kette vom Vorgang bis Abschluss klarziehen: Zuständigkeiten, Übergaben, Nachweislogik
• Preis-/Gebührenregeln sauber definieren: inkl. kontrollierter Änderungen und Ausnahmebehandlung
• Abstimmung beschleunigen: Abweichungen systematisch erfassen, priorisieren, bearbeiten
• Rückläufer/Erstattungen beherrschbar machen: Regeln, Fristen, Standardpfade, Automatisierung
• Länderübergreifend vereinheitlichen: klare Logik pro Land/Entität, saubere Dokumentation
So arbeiten wir dort
Wir machen zuerst sichtbar, wo Geld und Zeit verloren gehen (Abweichungen, Nacharbeit, Klärfälle). Danach setzen wir ein Betriebsmodell auf, das Verantwortlichkeiten und Regeln fest verankert – plus Kennzahlen, die früh zeigen, wenn etwas kippt. Ziel ist eine Abwicklung, die wächst, ohne dass die Organisation überhitzt.